Adelaide, Melbourne, Shepparton, Mooroopna, 139. - 229. Tag
Edit: sorry, hatte die Links zu den Photos vergessen. Siehe Ende Post.
Naja, aus dem 'bis bald" aus dem letzten Post ist wohl doch mal ne ganze Weile vergangen... *raeusper* Ich werd wohl mal ohne grosse Umscheife anfangen

. Nach Kangoroo Island hatte ich noch ein paar Erholungstage in Adelaide eingelegt. Wieder neue Leute kennengelernt, einen Pub Crawl mitgemacht (man zahlt $20 und bekommt dafuer jeweils den Eintritt und ein Getraenk in vier verschiedenen Pubs und Discos) und ueberlegt wie es weitergeht. Fuer mich stand fest, dass ich nu endlich mal an die Ostkueste wollte, also bin ich nach der kurzen aber schoenen Zeit in Adelaide und K.I. wieder nach Melbourne zurueckgekehrt.
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| Drei dufte Typen: Kai, Christian und Dave aus Germany |
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| So sieht das aus den der Trockner nicht das macht was er soll... |
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| Das hatte ich noch nicht gesehen, selbst kassieren im Supermarkt |
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| Trotz vielen Nudeln mit Sosse: kochen hab ich noch nicht verlernt |
Back in Melbourne war der PLAN (Achtung Ironie) hier maximal eine Woche zu bleiben und meinen und Kerstins Geburtstag, beide am 8. Maerz

in Melbourne zu zelebrieren. Christian aus Adelaide (s. o.) hab ich hier auch wieder getroffen und ab ging die Sause im "Eurotrash" in Chinatown. Bilder werden nachgeliefert, da ich meine Cam im Hostel gelassen hatte und vergessen hatte, mir die von Kerstin zu ueberspielen.
Tja, nach der schoenen Zeit in Melbourne wollte ich ja dann nach Sydney,
hatte auch schon angefragt, was die Fahrt dahin kostet. Tipp der
Schalterdame: einfach am Tag der Abreise kommen und dann nur die Haelfte
bezahlen (von wegen Australier kennen kein "Last-Minute"). Christian
war schon weiter gereist und ich hatte vor am Mittwoch, den 17. Maerz,
nach Sydney weiterzureisen. Bis dahin hatte ich immer noch Kontakt mit
Monika, einer reizenden Dame aus der Naehe von Frankfurt, die ich einige
Tage vorher nachts um 2 im Hungry Jack's kennen gelernt hatte, nachdem ich den unverkennbaren deutschen Akzent gehoert hatte

. Wie der
Zufall wollte, war ihre Reisebegleiterin weitergereist, nachdem die
beiden eine Woche in St. Kilda, einem anderen Stadtteil von Melbourne,
verbracht hatten. Wir haben uns
am Montag, also zwei Tage vor meiner "geplanten" Abreise nach Sydney,
getroffen. Aus den zwei Tagen sind dann doch anderthalb Wochen geworden
und auf meinem Zugticket stand dann nicht 'Sydney' sondern 'Shepparton', drei Stunden noerdlich von Melbourne entfernt.

Eigentlich wollte ich ja an die Ostkueste aber da Monika und ich uns ziemlich gut verstanden haben,
hatten wir beschlossen, zusammen ein schoene Zeit zu verbringen. Mit von
der Partie war zudem noch Martina, eine Freundin von Monika.
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| Martina & Monika |
Nun fragt sich wohl jeder: wieso denn Shepparton, da ist doch nix... stimmt, jedenfalls nix fuer Touristen, aber dafuer viel fuer arbeitswillige Backpacker. Anfangs waren wir noch in einem Hostel in Shepparton, sind dann aber nach ein paar Tagen nach Mooroopna in ein "richtiges" Working Hostel, was nichts anderes heisst, als das man nach Einchecken einen Job vermittelt bekommt, sofern verfuegbar.
Monika und Martina haben Arbeit einem "packing shed" bekommen, wo sie Aepfel verpackt haben und ich habe auf einer netten Farm den entsprechenden Gegenpart bekommen: Fruit picking, genauer: apple picking.
Ganz ehrlich: die ersten Tage waren grauenhaft. Rueckenschmerzen ohne Ende, Geld war auch nicht so besonders, aber nach der ersten Woche wird man immer besser. Man wird pro 'bin' bezahlt, oben auf den Photos sind zwei zu sehen, das heisst desto schneller man ist, desto besser ist die Bazahlung. Man muss jedoch darauf achten, die Aepfel nicht zu 'bruisen' (einzudruecken). Anfangs hab ich nur drei bis vier pro Tag geschafft, am Ende waren es ohne Probleme sechs am Tag. Die Arbeit hat nach einer Weile auch Spass gemacht, nur die letzten zwei Wochen wars morgens echt ar***kalt.
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| In die kleine haette ich fast reingefasst... uahhhh |
Montag bis Freitag wurde gearbeitet, am Wochenende gings Samstag dann nach Shepparton ins Nachtleben, was in lustigen Abenden geendet hat, wenn zwanzig Backpacker gemeinsam weggehen

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Tja, und die Zeit, in der nicht gearbeitet oder gefeiert wurde, konnte man auch gut rumbringen...
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TV-Raum putzen, in dem es nicht erlaubt ist zu Essen oder zu trinken... beaufsichtigt von Serena, eine alte Meckertante, die im Hostel arbeitet |
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| Aber wofuer sind Regeln da... *grins* |
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| Apfelkuchen backen |
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| Grillen... |
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| Ostern gibts hier natuerlich auch! |
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| Apfelringe braten |
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| Brataepfel backen |
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| Betrunkene Mitbewohner Eier mit Schale essen lassen... :-) |
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| Abschiede feiern |
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| Krebse essen... OK ich habs nicht uebers Herz gebracht, ihn ins kochende Wasser zu werfen |
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| Geburtstage feiern |
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| Der Goon (Wein) schmeckt tatsaechlich |
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| Das bis jetxt beste Bier in Australien |
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| Im Park rumliegen |
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| Und Alltagspflichten gibts leider auch |
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| Diesmal schon fertig gekocht, da konnten wir dann getrost zugreifen |
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| Kangurus im Wald auflauern |
Viele liebe Gruesse
Euer Simon
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