Lorne, 14. - 15. Tag
Erster Arbeitstag bei Foodworks, 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr anfangen...
Mein "Department" ist die Obst- und Gemueseabteilung. Mein Boss Mal (inda) zeigt mir was meine Aufgaben sind: altes Obst abraeumen, schlechte Sachen in den Muell, neues Obst und Gemuese einsortieren. Sachen wie Kuerbisse, Melonen und Ananas werden auch in Haelften oder Vierteln verkauft, dafuer muessen diese geschnitten unnd mit einer Verpackmaschine in Zellophanpapier eingewickelt und verschweißt werden.
Mein Arbeitsbereich
Die Zellophan-Verpackmaschine - macht Spass!
Mein Lieblings-Arbeitsgeraet
Die Arbeit macht mir erstaunlicherweise mehr Spaß, als ich anfangs gedacht habe, mir gefaellt es, die frischen Lebensmittel zu verarbeiten und die Bestaende aufzufuelllen. Ich habe auch mal den Kopf in die Fleischabteilung gesteckt, wo ich uurspruenglich haette arbeiten sollen. Not my type, wuerde ich mal sagen, der Geruch von Blut (besondern schlimm, wenn der "Meatroom" mit heissem Wasser gereinigt wird) kann ich echt nicht ab.
"Swing Bridge" - hier gibt es echt gute Sandwiches
Mein Boss Mal, die Produce-Managerin ist supernett, ich frage sie staendig Loecher in den Bauch, was genau jenes heisst und sie wiederholt die Sachen solange, bis ich es verstanden habe. Ansonsten ist die Arbeit mir ihr ziemlich lustig, da sie ziemlich viel Bloedsinn im Kopf hat. Ihr macht es auf jeden Fall einen riesen Spass, mich den ganzen Tag zu aergern.
Der Rest des Foodworks-Team ist auch voll in Ordnung, das Arbeitsklima im Supermarkt ist richtig angenehm.
Zum Lunch geht's Freitags bis Montag zu Mal's bester Freundin, sie ist die Besitzerin der "Swing Bridge" und macht unglaublich gute Sandwiches - und das zu einem echt fairen Preis, fuer Foodworks-Mitarbeiter ist es sogar noch billiger.
Mein "Bossie" Mal
Sieht doch verdammt lecker aus, oder?
Marney - Inhaberin der "Swing Bridge" und beste Freundin von Mal
Der zweite Arbeitstag war ziemlich relaxed, Mal hat mich alleine das Morgengeschaeft machen lassen. Die war dann wohl schon erstaunt, dass ich alles so schnell inne habe. So erstaunt, dass sie um 12 Uhr nach Hause ist - ohne mir Bescheid zu sagen
Den Ausblick in der Mittagspause, einfach nur schoen!
Die Arbeitsmentalitaet ist hier sowieso ein wenig anders als in Deutschland. Die Leute sind sehr locker, Smalltalks sind an der Tagesordnung. Als ich beim Liquorshop ausgeholfen und nach einer empfehlenswerten Biersorte gefragt habe, hat Alan, der Liquor-Manager, mich ueber eine halbe Stunde ueber australische Biersorten aufgeklaert. Zwischendurch kam dabei dann noch Jonn, der Store Manager vorbei, und hat auch noch seinen Senf dazu gegeben. Also alles 'No worries, mate!'
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