Dienstag, 15. Dezember 2009

Roadtrip Great Ocean Road: Tag 1

Roadtrip Great Ocean Road, 64. Tag

So, nach den letzten eher langweiligen Blogeintraegen folgen jetzt mal drei Kracher, naemlich ein dreitaegiger Trip entlang der Great Ocean Road. Timo, Maggie und ich hatten drei Tage "in a row", also hintereinander frei und Malinda war so nett und hat uns ihr Auto fuer diese Zeit angeboten, was wir natuerlich gerne in Anspruch genommen haben. Bei Foodworks noch das Auto mit wichtigen Lebensmitteln (u. a. Bier ;-)) vollgeladen und ab ging die Reise.





Vor Apollo Bay sind wir abgebogen, um den Otway Fly Tree Top Walk in Otway National Park zu machen. Das hiess dann erstmal 40 Kilometer den Berg hoch gurken. Anscheinend hat dem Auto der Spritverbrauch nicht geschmeckt, so dass auf halber Strecke die Warnlampe der Spritanzeige anging. Also haben wir einen "kleinen" Umweg (ca.eine Stunde :-)) auf uns genommen um in einem kleinen Kaff irgendwo in der Pampa zu tanken.




Vollgetankt gings dann auf zum Otway Fly Tree Top Walk, vorher musste aber eine Strecke gemeistert werden, die echt nicht ohne war. Mitten durch den Urwald ist eine Serpentinenstrasse asphaltiert worden, auf die zwei Autos nebeneinander passen - wirklich nur zwei Autos! Deshalb die Beschraenkung der Geschwindigkeit auf 40 Km/h und hoellisches Aufpassen angesagt, was mit der Zeit echt anstrengend wurde. Nichtsdestotrotz sind wir unversehrt angekommen.
Der Otway Fly Tree Top Walk ist ein Gebilde aus Stahl und Draht, welches mitten durch den Urwald in ueber 25 Meter Hoehe gespannt ist, Hoehepunkt ist ein 45 Meter hoher Aussichtsturm. Fuer 22 A$ wohl ein bisschen teuer, aber trotzdem sehr sehenswert.













Danach gings die lustige Serpentinenstrecke wieder zurueck, diesmal den Berg rauf und mit echt irritierenden Wechseln von Sonne und Schatten.In Apollo Bay haben wir Rast gemacht und gegessen. Apollo Bay ist im Vergleich zu Lorne eher langweilig und bieder, der Strand ist aus der Stadt selber gar nicht einzusehen, da hinter einem Huegel versteckt.





Danach gings weiter entlang Great Ocean Road, die zwischendurch ein Stueck in Landesinnere fuehrt. Auf dem Weg sind so viele Scenic Lookouts, dass man gar nicht alle besichtigen kann. Die, die wir gesehen haben, waren es auf jeden Fall wert!






 Dann kam das erste grosse Highlight der Tour: The Twelve Apostles. Naja, es sind zwar keine zwoelf mehr, da einige in den vergangenen Jahren ins Wasser gestuerzt sind, aber sehenswert ist es trotzdem.








Da wir nicht so weit gekommen sind, wie wir anfangs gedacht haben (eigentlich wollten wir die erste Nacht in Warrnambool verbringen) und die Entfernungen ein wenig unterschaetzt haben, haben wir beschlossen, die Nacht in Port Campbell zu verbringen. Port Campbell ist ein kleines verschlafenes Fischerdorf, was einen sehr angenehmen und heimischen Flair vermittelt. Wir haben dort eine richtig nette Unterkunft fuer 30 A$ die Nacht gefunden mit einem sehr netten und unterhalsamen Eigentuemer, der seit dreissig Jahren hier lebt.








Abends gings dann noch chic essen und danach sind wir einfach nur noch totmuede ins Bett gefallen 8).




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